Ernte und andere tolle Sachen

ein viertel Jahr ist rum und wir befinden uns mitten in unserem geliebten Herbst. Natürlich stand während der letzten drei Monate auch in Dobbrikow zu keiner Zeit der Besen still. Jetzt möchten wir mit Euch teilen, was es Neues aus der 17morgen-Welt gibt.

Der Keller wächst! Nach einer sehr kostenintensiven Anfangszeit können wir nun sieben Immervolltanks (Tanks mit beweglichem Deckel), vier große Kisten mit Trester, eine Hydropresse, eine kleine Korbpresse, einen Verkorker, einen Hubwagen und einen Kompressor unser Eigen nennen – natürlich nicht ohne Grund. Denn während wir auf unsere eigenen Trauben noch ein bisschen warten müssen, üben wir uns schon einmal an verschiedenen Rebsorten.

Unser grandiosen Ernte-Team des Jahres 2020. Riesigen Dank an alle Helfer:innen!

Als Erstes nahmen wir uns dem Souvignier Gris aus Phöben bei Werder an. Daraus entsteht Sekt, Orange Wine und Pet Nat. Vom letzteren sind aktuell 150 Flaschen abgefüllt, die wir erstmal einige Wochen ruhen lassen, um die optimalen Aromen zu erzielen. Das tolle daran: alle Weine sind maischevergoren, ohne Zusatzstoffe und aus echter Handarbeit.

Die ersten 150 Flaschen Pet Nat!
Zusätzlich haben wir nun nach langem Hin und Her das O.K. bekommen, den Wein für das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg auszubauen. Dort kümmert sich Hannes ja schon seit zwei Jahren um die Trauben, die auf dem Kreuzberg wachsen. Riesling und Spätburgunder bleiben also in der Familie. Auch hier gilt: keine Chemikalien und keine Zusatzstoffe.   Doch Halt! Müssen wir wirklich so lange auf unsere eigenen Trauben warten? Nicht ganz. Stolze 50 Kilo gemischten Satzes aus verschiedenen Rebsorten konnten wir doch von den Reben holen. Wir freuen uns über wunderbaren Geruch und Geschmack – das Säure-Zucker-Verhältnis ist, unserer Meinung nach, perfekt und macht Lust auf die nächsten Jahre. Außerdem freuen wir uns unendlich, dass die Gärung ohne den Zusatz von Hefen direkt im ersten Jahr geklappt hat. 
Jetzt ist nur noch der Trester übrig. Doch bekanntermaßen kann man ja daraus auch noch ganz leckere Sachen herstellen. Da wollen wir aber vorerst mal nicht zu viel verraten. Bleibt also gespannt!   Die kommenden Wintermonate nutzen wir, um unsere Weingärten auf Vordermann zu bringen. Dazu gehört an erster Stelle eine Drahterziehung für einen Teil unserer Reben. Das soll natürlich ökologisch und regional mit Robinienpfählen aus Brandenburger Wäldern passieren. Die erste Drahterziehungsanlage am Bauernsee steht bereits seit einigen Tagen.
Ansonsten sind wir weiterhin auf der Suche nach neuen Fläche, um dann im buchstäblichen Sinne unsere 17 Morgen (kleine Erinnerung: rund 4 Hektar) zu erreichen. Meldet Euch dazu gern bei uns, wenn ihr jemanden kennt.   An dieser Stelle hatten wir eigentlich geplant, einen kleinen Weihnachtsmarkt bei uns in Dobbrikow zu anzukündigen. Wir würden uns so sehr freuen, Euch alle mal wieder zu sehen. Das ist aber, klar, noch ungewiss. Wir halten Euch auf dem Laufenden – der Glühwein steht bereit!
Bis dahin senden wir Euch herbstliche Grüße, Tina, Gernot und Hannes

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